dazwischen
Montag, 30. November 2020

Bitte

Bei mir sind es nicht Schokolade und Zigaretten, sondern ein leicht (?) neurotisches Versteckspiel - da bin ich - doch nicht - doch wieder - oh nein, lieber nicht - dann doch wieder da - et.c.

Die Stilprüfung läuft Amok, das kann ich verstehen, mir ist es persönlich unangenehm aber das bin ich, in diesem Internet.

Mag den Gedanken, dass sich nichts speichert, ein Gefühl bleibt, wie der Mensch ist, hinter den Buchstaben, mag das Gefühl nicht festgenagelt zu werden für all das was ich vor Jahren geschrieben habe, obwohl ich vermutlich zu 90 Prozent der Sachen stehen würde. Sie wären mir peinlich, nochmal zu lesen, mit dem Löschen schütze ich mich davor ebenso, vermutlich.

Im echten Leben breche ich selten Brücken ab. Ich habe jetzt nicht direkt viele Freude, aber es gibt Menschen, die ich liebe und die sich bei mir melden, dann reden wir oder trinken ein Glas Wein gemeinsam und ziehen unserer Wege.

Es ist schön wie es ist, ich fühle mich nicht einsam, für mich sind Events ein Graus, ich mag Gespräche und die Natur und das Alleine-sein mit den Gedanken und der kreativen Kraft. Außerdem putze ich gerne, liebe meine Arbeit, die eine immense Herausforderung ist und habe einige Baustellen in meiner Seele, die bearbeitet werden wollen mit Sport zum Beispiel.

Aber wenn ich dann denke, hier wäre zu viel, Twitter stört mein Leben dann lösche ich es, einfach ohne nachzudenken, weil die Historie nicht loswerden kann. Oder ich denke, ich nerve. Oder mache mich zu nackt. Angreifbar. Später tut es mir dann leid, dann aktiviere ich es wieder, Gott ist das irre. Aber jetzt weiß ich wenigstens wo all die Verrücktheit hingegangen ist, die im wahren Leben nicht mehr schlagend wird. Sie ist hier gespeichert, oder eben nicht, oder - huh hahahaha.

Es gibt wichtigeren Inhalt:

:D

(glaub ich zumindest ;)

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