Dazwischen
Donnerstag, 21. Mai 2020

Dankeschön

Zu dem Schmetterling mag ich noch etwas sagen: Bewußt machen wie großartig und schützenswert solche Tiere sind ist extrem wichtig und notwendig, ich vergehe nicht vor Schuldgefühlen weil ich den Kopf nicht frei genug hatte im Moment richtig zu reagieren, aber bin enorm dankbar um den Hinweis, was ich unterlassen habe, da mich genau dieser Hinweis das nächste Mal zum Handeln bringen wird, weil ich mich erinnern werde.

Ich finde, ein schlechtes Gewissen meinerseits ist absolut nicht überzogen sondern angebracht und da ich weiß, dass ich nicht perfekt bin hilft mir solch konstruktive Kritik wirklich weiter. Auf vielen Ebenen. Danke!!!

Alles war

nicht schlimm gestern, im Gegenteil, die Begegnungen mit dem Menschen allesamt schön, unter anderem eine Freundin aus Kindheitstagen wiedergesehen und sehr gerne das.

Was nachgewirkt hat, war das Schlimme von vorgestern, und ich glaube, ich werde weiter mir selbst glauben, nicht irgendwelchen Leuten, die es nötig haben sich über mich zu erheben um in ihrem eigenen, fragilen Gleichgewicht zu bleiben.

Außerdem kann ich so gut kombinieren! Ha - Dr. Watson. Nicht mit mir, alte Wunden als eben geschehen zu verkaufen ist not my kind of Style. Damit lockt mich keiner mehr in meinen Schuldkomplex hinein, haha.

Und ich rette normalerweise jeden noch so kleinen Schneck vom Asphalt, früher auch jeden Regenwurm, aber das geht sich nimmer aus mit der Zeit. Dass ich den Oleanderfalter gestern ließ wo er war hat mehrere Gründe. Ich war im dem totalen Zeitstress da ich O jetzt nur bis halb 3 im Kindergarten lassen kann und es war schon kurz vor knapp. Und andere Gründe.

Es tut mir dennoch sehr leid. Wird mir eine Lehre sein

ps. Eine kleine Anekdote noch: Mit 12 Jahren ging ich, wie immer, auf den Berg zur Schule. Da kam ich an einem Autobahnzubringer vorbei, an dessen einer Seite sich der Gehweg befindet und an dessen anderer Seite der Wienfluss in einem tiefen Einschnitt vor sich hin gezwängt herumfließt. Ich sah neben der Straße eine Entenfamilie, circa fünf kleine Entchen und eine Mama. Sie waren eindeutig verzweifelt, da sie nicht runter konnten die fünf Meter zum Wasser aber die andere Option wäre überfahren werden, die Auto rauschten mit einem fünfziger nur so vorbei. Ich hatte eine weiße Stumpfhose an, es war Fühling. Ausgegangen ist die Geschichte mit Enten im Wasser, ich hab sie runtergebracht und meine Strumpfhose zerissen und einen Wahnsinns-Anschiss bekommen wegen zu spät, von der, mich mobbenden Klassenvoständin, die mir kein Wort der Geschichte gelaubt hat. Ich sehe noch das Loch in der Strumphose vor mir, auf das ich währenddessen gestarrt hatte, innerlich bei der kleinen Entenfamilie und total glücklich. Die D. war eine dumme Gurke, die um zehn Schilling Fotos von sich im Faschingskostüm verkauft hat und ich hab immer nur 4er und 5er in Mathe gehabt obwohl ich das Fach liebte und in der Oberstufe im grandios rettenden Modul dann oft Einser und Zweier geschrieben hab. Der Klassenvorstand dort war korrekt und fähig, zufällig auch der Matheprof. Naja. Ich muss werde, wie ich war. Das ist wichtig.

pps. ich hab das schon hundertmal erzählt aber das ist das letzte mal, versprochen.

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