Dazwischen
Dienstag, 12. Mai 2020

Guten Abend

Manchmal muss ich einen Schritt zurücktreten um weitergehen zu können, und tabula rasa machen, alles löschen schaut wilder aus, als es ist. Will gar nichts vor mir rechtfertigen oder mich erklären, aber es ist mehr als Ballast, ich will mich verändern dürfen, weiter wachsen, erlauben das alte Zeug mir selbst nicht mehr zugänglich zu lassen. Wer schneidet schon Gespräche unter Freunden mit? Einer behält sie in Erinnerung, zehrt an ihnen für kalte Tage, sie anzuhören würde ihnen alles rauben was sie ausmacht. Ins Detail gehen kann ich mit mir, unter zwei Augen, was ich hier preisgebe, sind Momente voller von mir gefühlter Schönheit, Traurigkeit, Überforderung oder Wut. Angst und Sorgen dazu. Mehr nicht, auch nicht weniger.

Es tut mir sehr leid um die Kommentare, und darum wundert es mich überhaupt nicht, wenn keiner Hallo sagt. Das wirkt gemein und egozentrisch, aber ich erinnere mich wenn nicht an ihren genauen Wortlaut, so doch an jeden einzelnen von ihnen, als Geste.

Jetzt höre ich Daughter, danke für die Inspiration an fabe bei twitter drüben, froh bin ich dass es das Netz gibt, Datenschutzbedenken quälen mich, ich verstehe zu wenig von diesen Belangen, kann mit Materie umgehen und in der Phantasie ewig wandern, bin aber unschlüssig wenn es um Dinge dieser Dimension geht. Literatur interessiert mich, lichterloh die Lyrik, Menschen und das Handwerk.

Vor allem das Handwerk, kann es kaum erwarten wieder zu arbeiten auch wenn ich die traurigsten Gefühle auch immer dort habe ab und zu, weil mein Herz so sehr daran hängt.

Hallo Leute

  • etwas verschämt, aber wieder da.
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